Lagerung

Die richtigen Lagerbedingungen sind wichtig,
damit das Mehl seine Backfähigkeit nicht verliert:

  • Grundsätzlich sollte Mehl kühl und trocken gelagert und nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. So bleiben die Vitamine weitgehend erhalten. Die ideale Raumtemperatur liegt unter 20 °C und die Luftfeuchtigkeit bei maximal 65 %.

  • Helle Mehlsorten sind länger haltbar als Vollkornmehle, d. h. Mehle mit niedriger Typenzahl bleiben länger backfähig. Helle Mehle (bis etwa Type 812) sind etwa 18 Monate haltbar, dunkle Mehle und Vollkornmehle etwa 12 Monate.

  • Selbst gemahlene Vollkornmehle sollten innerhalb von vier Wochen verbraucht werden. Danach nimmt die Qualität der Produkte ab. Vollkornmehl kann beispielsweise aufgrund seines Fettgehalts im Keimling ranzig werden.

  • Mehl nimmt schnell Fremdgerüche an, lagern Sie es nicht in unmittelbarer Nähe von Kaffee, Gewürzen oder anderen geruchsstarken Produkten.

  • Gerade im Sommer wird Mehl auch leicht von Schädlingen wie beispielsweise Mehlmotten oder Staubläusen befallen. Deshalb eignet sich ein dicht schließendes Gefäß aus Glas oder Metall optimal für die Mehllagerung.

  • Achten Sie auch darauf, daneben gefallenes Mehl abzuwischen, um keine „Gäste“ anzulocken. Ein besonderes Augenmerk sollte auch Ritzen und Spalten gelten, denn dort nisten sich die unerwünschten Gäste gerne ein.

     

Mehle und Teige sind nicht zum Rohverzehr bestimmt und müssen stets gut durcherhitzt werden.