Perfekte Dekohilfe

1. Schritt

1. Schritt

Schriften und Konturen aus Zuckerguss und Schokolade lassen sich am besten mit einer kleine Spritztüte aus Pergament auftragen. Die können Sie ganz einfach selbst basteln.

2. Schritt

2. Schritt

Schneiden Sie aus Pergamentpapier gleichmäßige Dreiecke aus. Rollen Sie das Pergament-Dreieck an der kurzen Seite entlang auf, so dass eine Spitztüte entsteht.

3. Schritt

3. Schritt

Das überstehende Ende der Tüte hineinknicken, so dass die Tüte stabil wird und sich nicht wieder entrollt.

4. Schritt

4. Schritt

Dann können die Tütchen mit Zuckerguss oder Schokolade gefüllt werden. Schneiden Sie eine kleine Spitze am Ende der Tüte ab und dekorieren Sie wie gewünscht.

Gewusst wie!

Lässt sich Kuchen auf Vorrat backen?

Kuchen auf Vorrat zu backen und dann einzufrieren, ist eine gute Möglichkeit, liebe Überraschungsgäste mit Selbstgebackenem zu verwöhnen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Kuchen vor dem Einfrieren sorgfältig in Folie eingeschlagen wird, um Gefrierbrand zu verhindern. Verpacken Sie den gebackenen Kuchen noch im lauwarmen Zustand und frieren Sie ihn direkt nach dem Abkühlen ein. So behält er seine Frische. Deko-Teile wie Marzipan und Puderzucker besser nicht mit einfrieren, sondern den Kuchen nach dem Auftauen frisch dekorieren. Zum Auftauen die Folie entfernen und den Kuchen z.B. schnell in der Mikrowelle oder 6 bis 8 Stunden bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Garprobe - wann ist der Kuchen fertig?

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kuchen durchgebacken ist, stecken Sie vorsichtig ein dünnes Holz- oder Metallstäbchen hinein. Wenn beim Herausziehen des Stäbchens kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen gar.

Garprobe bei Hefegebäck: Klopfen Sie mit dem Daumen oder Fingerknöchel auf die Rückseite des Hefegebäcks. Klingt es hohl, ist das Gebäck (z.B. das Brot) durchgebacken.

Garprobe bei Biskuit: Drücken Sie mit den Fingerspitzen vorsichtig auf die warme Teigplatte. Federt sie sofort zurück, ist der Teig perfekt.

Warum muss Hefeteig "gehen" und was ist der Unterschied zwischen frischer Hefe und Trockenhefe?

Hefegebäcke müssen vor dem Backen an einem warmen Ort ruhen. Ideal ist eine Temperatur von 35-40 °C. Das Volumen muss sich dabei deutlich vergrößern.

Hefen sind mikroskopisch kleine Pilze, die wegen ihres starken Gärvermögens als natürliches Backtriebmittel verwendet werden. In der Ruhephase spalten sie den in Nahrungsmitteln enthaltenen Zucker auf und wandeln ihn in Alkohol und Kohlendioxid um. Je wärmer die Umgebung dabei ist, desto besser geht der Hefeteig auf und kann sein Volumen bis auf sein Doppeltes ausweiten. Während der Gärung nimmt die im Teig eingeschlossene Gasmenge zu. Dadurch bilden sich die typischen Luftbläschen und die gewünschte Porung im Teig.

Frische Hefe ist ein Backtriebmittel, das auf biologische Art den Teig lockert: Auf Melasse (Zuckersirup) gezüchtete Hefesporen entwickeln bei Wärme Kohlendioxyd, das den Teig mit kleinen Bläschen lockert. Durch den Umsetzungsprozess bilden sich zudem Zuckerstoffe, die dem Brot Aroma und lange Frischhaltung geben. Trockenhefe ist in der Anwendung und Wirkung mit Frischhefe gleichzusetzen. Der Haltbarkeit wegen wird der Frischhefe durch behutsames Trocknen das Wasser entzogen und in die für die Trockenhefe typische Granulatform gebracht.

Welche Grießsorte eignet sich für welches Gebäck?

Weichweizen-Grieß wird aus Weichweizen (botanisch "Triticum aestivum"), also der gängigen Weizenart, gemahlen. Er wird besonders cremig-weich und locker, eignet sich daher besonders für Grießbrei, Desserts und Kuchen.

Hartweizen-Grieß wird aus Hartweizen (dem sogenannten Durum) gemahlen, der auch die Grundlage für viele Teigwaren ist. Beim Kochen wird er locker, bleibt aber schnittfest und ist daher optimal für Klöße, Aufläufe und Suppeneinlagen geeignet.

Vollkorn-Grieß wird aus ungeschältem Weizen hergestellt, so dass hier alle Bestandteile des vollen Korns enthalten sind. Er ist reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Durch seinen kräftig-kernigen Geschmack ist er für herzhafte und deftige Zubereitungen optimal geeignet.

Nützliche Tipps und Tricks

Teig ausrollen:

Wenn Sie Mürbeteig oder Hefeteig zwischen Frischhaltefolie legen, lässt er sich besonders gut ausrollen und klebt nicht am Nudelholz fest.

Backen mit Butter:

Die Butter oder Margarine sollte möglichst zimmerwarm sein, da sie sich so am besten verarbeiten lässt. Sie nimmt so besonders viel Luft auf und der Teig wird sehr fein.

Wie geht der Kuchen heil aus der Backform?

Lassen Sie den Kuchen ca. 10 Minuten abkühlen, damit er sich in der Form zusammenzieht. Sie können den Abkühlprozess unterstützen, indem Sie die Form vorsichtig umdrehen und einen kalten, nassen Lappen auf die Form legen.

Extra-Tipp: Machen Sie es wie die Bäcker, fetten Sie die Form einfach mit Öl ein und stäuben Sie Mehl darüber.

Die richtige Plätzchen-Lagerung:

Achten Sie zunächst darauf, dass die Plätzchen nach dem Backen völlig auskühlen. Blechdosen sollten mit Backpapier ausgelegt werden, auch zwischen den Schichten kommt Papier. Verschiedene Sorten am besten auch in getrennten Behältern aufbewahren. Die Dosen an kühlen und trockenen Stelle lagern.

Je höher der Zuckeranteil ist, desto haltbarer sind die Plätzchen.

So befüllen Sie gekonnt einen Spritzbeutel:

Geben Sie den Spritzbeutel in eine hohe, schlanke Rührschüssel oder einen Messbecher. Schlagen Sie den Rand des Spritzbeutels nach außen über den Schüsselrand. Der Beutel kann nun mit der gewünschten Massen gefüllt werden. Klappen Sie dann den Rand zurück und drehen den Spritzbeutel so lange zu, bis die Masse aus der Lochtülle quillt.

Wie gehen Biskuitböden beim Backen gleichmäßig auf?

Es darf nur der Boden und nicht der Rand der Backform eingefettet werden, denn ein gefetteter Backformrand nimmt höhere Temperaturen als ein ungefetteter Backformrand auf. Bei höheren Temperaturen am Rand ist der Teig schneller durchgebacken und die Mitte wölbt sich.

 

 

Kennen Sie schon alle Kniffe und Tricks beim Verarbeiten?

Eiweiß aufschlagen: Beim Aufschlagen von Eiweiß müssen die Arbeitsmittel wie Schüssel und Rührstäbe fettfrei und sauber sein, da der Schnee sonst nicht steif wird. Eiweiß bleibt besser steif, wenn sie eine Prise Salz und Zucker hinzufügen. Das Eiweiß und die verwendeten Geräte dürfen nicht zu warm sein. Wenn Sie einige Tropfen Zitronensaft hinzufügen, erhöht sich das Volumen.

Sahne schlagen: Sahne wird vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen manchmal nicht steif. Damit das nicht passiert, sollten die Zutaten und Arbeitsmittel kühl sein. Stellen Sie daher die Schüssel und die Rührstäbe einige Zeit vor dem Verwenden in den Kühlschrank oder in den Gefrierschrank. Die Sahne sollte ebenfalls gut gekühlt sein. Wenn Sie die Sahne in einem kühlen Wasserbad schlagen, gelingt sie noch besser.

Wie Sahne nicht bitter wird, wenn Sie Kiwis verwenden: Das Enzym Actinidin in der grünen Frucht sorgt dafür, dass Milch bitter schmeckt, wenn sie auf die Kiwis stößt. Der Trick heißt also: Kontakt vermeiden. Wenn Sie eine Torte mit Kiwi belegen wollen, bestreichen Sie die Torte vorher mit Tortenguss (ohne Gelatine) oder Schokolade. Eine Alternative sind auch gelbe Kiwis, die nur wenig Actinidin enthalten.

Wie lässt sich Obst filetieren? Um Zitrusfrüchte richtig zu filetieren, gehen Sie folgendermaßen vor: Zuerst schälen Sie das Fruchtfleisch mit einem scharfen Messer so ab, dass die weiße Haut nicht mehr zu sehen ist. Dann mit dem Messer vorsichtig entlang der weißen Linien der „Trennwände“ zur Mitte hin schneiden. Dann können Sie die Fruchtfilets ganz einfach entnehmen.

Zitronen pressen: Legen Sie die Zitronen vor dem Pressen etwa eine Minute in warmes Wasser. Rollen Sie sie dann auf einer geraden Fläche mit sanftem Druck hin und her – die Zitronen werden sich sehr gut auspressen lassen.

Pudding kochen ohne Anbrennen: Hierzu gibt es viele verschiedene Varianten, z.B. eine Porzellantasse mit in den Topf legen oder den Boden vor dem Kochen mit Fett einreiben. Bewährt hat sich: Topf mit kaltem Wasser ausspülen, nicht abtrocknen. Dann die Milch einfüllen und nur langsam erhitzen, dabei ständig rühren. Eine andere Variante ist: Den Boden des Topfes mit Zucker bedecken, die Milch darüber gießen. Nicht umrühren! Wenn die Milch kocht, Puddingpulver dazugeben, dann erst rühren. Man kann auch den Pudding in der Mikrowelle zubereiten: Das Pulver mit dem Zucker und der Milch glatt rühren, dann 5 Minuten in die Mikrowelle (700 Watt) stellen. Dann umrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Wer dazu keine Lust hat, kann sich einen Kupfertopf – er verteilt die Hitze so gut, dass nichts anbrennt – oder einen Simmertopf – ein Topf mit doppeltem Boden - kaufen.

Gelatine nicht kochen: Damit die Gelatine ihren Zweck erfüllen kann, sollte man sie nur in kaltem Wasser einweichen und dann in heißer, aber nicht kochender Flüssigkeit, auflösen.

Richtig flambieren: Wählen Sie Alkohol idealerweise mit einem Alkoholgehalt über 50 % - es geht aber auch mit weniger. Um Früchte zu flambieren, nimmt man am besten Rum, Kirschwasser, Cointreau, Grand Marnier oder Escorial. Es empfiehlt sich, den Alkohol vorher ein wenig anzuwärmen und dann mit einem Löffel – damit der „Amateur“ nicht in Flammen aufgeht – zu den Früchten zu geben. Zünden Sie den Alkohol nicht mit einem kurzen Streichholz an, sondern lieber mit einem langen Feuerzeug oder einer Kerze. Schüttelt man z.B. an der Pfanne, verstärkt sich das Feuer, ein Vermischen mit der Soße verringert die Flammen. Die Speise gart durch das Flambieren nicht nach. Sie sollte schon vorher sehr heiß sein. Kleine Portionen lassen sich leichter flambieren.

Grießpudding stürzen: Vor dem Einfüllen des Puddings die Form mit kaltem Wasser ausspülen oder mit etwas Butter ausstreichen.

Grießklößchen formen und zubereiten: Sie können Grießklößchen leichter formen, wenn sie jedes Mal die Löffel vorher in lauwarmes Wasser tauchen. Dann klebt der Teig nicht fest. Und: Wenn Sie sie vor dem Kochen in etwas Stärkemehl rollen, fallen sie nicht so leicht auseinander! Langsam in das kochende Wasser einlegen.

Massen unterschiedlicher Konsistenz zusammenfügen: Wenn zwei unterschiedliche Massen zusammengefügt werden sollen – zum Beispiel steifes Eiweiß zur Teigmasse – gibt man die weichere Masse in die feste, nicht umgekehrt. Dabei zunächst nur einen Drittel der Masse unterheben, dann den Rest.

Wie verhindert man, dass die Marzipandecke nicht reißt? Um eine schöne Marzipandecke auf Kuchen, Torten und Desserts hinzubekommen, das Marzipan vor der Verarbeitung mit Puderzucker, ein wenig rohem Eiweiß und Rum verkneten. Sollten Sie etwas für Kinder zubereiten, können Sie den Rum selbstverständlich weglassen.