Grundteige

Jeder Grundteig hat seine individuellen Anforderungen. Damit auch jeder Grundteig als Basis für ein köstliches Gebäck oder Gericht optimal gelingt, haben wir Ihnen alles Wissenswerte zusammengefasst – damit Sie sich und Ihre Liebsten jederzeit verwöhnen können...

Mürbeteig

Ob als Boden für Kuchen oder Torten, in Form von Quiche oder Plätzchen - kaum ein Grundteig lässt sich vielseitiger verwenden als Mürbeteig. Wir zeigen Ihnen hier, wie Mürbeteig am besten gelingt.

Was Sie beachten sollten, damit Mürbeteig besonders gut gelingt:

  • Mürbeteig braucht kühle Temperaturen, sonst wird er klebrig und weich. Das heißt: die Zutaten, die Arbeitsfläche, selbst die Hände sollten kalt sein. Schnell und zügig arbeiten. Und nicht zu lange kneten.
  • Wird der Teig zu weich, einfach wieder im Kühlschrank abkühlen lassen.
  • Nach dem Kneten den gut verpackten Teig im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen. So wird der Teig wieder richtig schön fest und lässt sich optimal je nach Rezept weiterverarbeiten.
  • Mürbeteig zwischen Backpapier oder Folie ausrollen, dann nimmt er kein zusätzliches Mehl auf und bleibt schön mürbe.
  • Wenn Sie den ausgerollten Mürbeteig in die Springform geben wollen, wickeln Sie ihn einfach um das Nudelholz. Anschließend können Sie ihn problemlos wieder über dem Boden der Kuchenform ausrollen, ohne dass er kaputt geht.
  • Frisch gebackener Mürbeteig ist weich und wird erst knusprig und mürbe, wenn er ausgekühlt ist.

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Rührteig

Keine Frage: Rührteig ist einer der beliebtesten Kuchenteige. Marmor- oder Nusskuchen zählen zu den echten Klassikern. Wir zeigen Ihnen hier, wie einfach Sie Rührteig zubereiten können:

So gelingt Rührteig besonders gut:

  • Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, wenn sie verarbeitet werden. Auf diese Weise verbinden sie sich zu einer cremigen, homogenen Masse. Stellen Sie deshalb alles rechtzeitig bereit. Haben Sie das einmal vergessen oder möchten Sie ganz spontan den Teig rühren: Eier einfach in warmes Wasser legen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und kurz in die Mikrowelle schieben (Achtung: sie sollte nicht flüssig werden!) oder auf die Heizung stellen.
  • Mehl immer erst zum Schluss zügig untermischen.
  • Besonders luftig wird der Kuchen, wenn Sie nur die Eigelbe mit dem Zucker unter die Butter rühren. Die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen und unter den fertigen Teig heben.
  • Wenn Sie Rührteigkuchen mit Vollkornmehl backen möchten, nehmen sie etwas mehr Milch, dann wird der Teig lockerer.
  • Sie können das Grundrezept durch die Zugabe von weiteren Zutaten, wie zum Beispiel Nüssen, Mandeln, Rosinen, kandierten Früchten oder Schokolade beliebig variieren. Sehr gut schmeckt der Kuchen auch, wenn der Teig mit etwas Alkohol (zum Beispiel Rum oder Cointreau) verfeinert wird.
  • Die Nüsse oder Mandeln am besten vorher kurz in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, so sind sie besonders aromatisch. Abgekühlt zum Teig geben.
  • Rührkuchen bekommt einen knusprigen Überzug, wenn Sie ihn vor dem Backen mit etwas braunem Zucker bestreuen.
  • Für einen Sandkuchen können Sie ein Drittel des Mehles durch Speisestärke ersetzen.

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Hefeteig

Hefeteig eignet sich für die unterschiedlichsten Gebäcke. Zu den beliebtesten Gebäcken aus Hefe zählen Blechkuchen. Kein Wunder: sie schmecken phantastisch, bleiben lange frisch und lassen sich gut einfrieren. Aber auch darüber hinaus ist Hefeteig sehr vielfältig. Außerdem ist es gar nicht so schwer, einen Hefeteig richtig zuzubereiten.

Hefeteig besteht in erster Linie aus Mehl, Milch oder Wasser, Fett, Zucker, Salz und natürlich Hefe. Je nach Fett- und Zuckergehalt lässt sich leichter oder schwerer Hefeteig unterscheiden. Die Lockerung erfolgt durch die Hefe. Diese produziert in Gegenwart von Zucker gasförmiges Kohlendioxid, welches den Teig aufgehen lässt.

TIPPS für jede Menge Vielfalt:

  • Hefeteig gelingt am besten, wenn alle verwendeten Zutaten zimmerwarm sind, das heißt Butter, Hefe, Eier und Milch rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen.
  • Optimal für Eilige: Hefeteig mit Trockenhefe zubereiten. Die Herstellung eines Vorteiges entfällt, es werden alle Zutaten verknetet. Den Teig ebenfalls an einem warmen Ort gehen lassen, allerdings mindestens 1 Stunde.
  • Der Hefeteig wird besonders locker, wenn Sie einen Teil des Fettes durch Quark ersetzen.
  • Für einen Hefezopf den Teig in drei Portionen teilen, jedes zu einer Rolle formen und einen Zopf flechten. Auf ein gefettetes Backblech legen, mit Eigelb bestreichen und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Auf der mittleren Schiene bei 200 °C etwa 25-30 Minuten backen.
  • Für abwechslungsreiche Blechkuchen den ausgerollten Teig üppig mit Früchten der Saison oder tiefgekühltem Obst belegen und je nach Geschmack mit Rosinen, Mandeln oder Zimt verfeinern. Für ein Blech benötigen Sie ca. 1,3 kg geschältes und entkerntes Obst. Bestens geeignet sind Äpfel, Aprikosen, Kirschen oder Beeren.
  • Damit der Boden knusprig bleibt und nicht durchweicht, müssen die gewaschenen Früchte gut trocken getupft und der ausgerollte Teig vor dem Belegen mit Semmelbröseln bestreut werden.
  • Um zu prüfen, ob das Hefegebäck gar ist, einfach mit dem Daumen oder Fingerknöchel auf die Rückseite des Gebäcks klopfen. Klingt es hohl, ist es durchgebacken.
  • Allgemein gilt: Hefeteig sollte nicht zu dunkel gebacken werden, da er sonst zu trocken

    wird. Ein goldgelbes Gebäck ist genau richtig.

So schmeckt es besonders gut:

  • Stockbrot ist eine schmackhafte Idee für einen Kindergeburtstag oder ein Zeltlager - in gemütlicher Runde am Feuer sitzen und dabei Brot backen.
  • Besonders lecker ist Stockbrot, wenn man es noch warm mit Butter und Marmelade isst.

Stockbrot – eine tolle Abwechslung bei Kindergeburtstagen oder Partys

Brot backen wie es unsere Vorfahren gemacht haben: über dem offenen Feuer. Probieren Sie es doch auch einfach mal aus.

Bereiten Sie den Hefeteig wie im Grundrezept beschrieben zu. Den Teig an geeigneten, gesäuberten Stöcken in kleinen Portionen über der Glut hellbraun backen.

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Biskuitteig

Biskuitrollen, Tortenböden oder fruchtige Schnitten mit Biskuitteig sind bei Jung und Alt beliebt. Luftig und locker – so soll Biskuit sein. Biskuitteig besteht in erster Linie aus Eiern, Zucker und Mehl. Die Teiglockerung erfolgt nur durch die eingeschlagene Luft. Es enststeht ein Schaum, der sich beim sofortigen Abbacken noch ausdehnt. Beim Backen wird das Eiweiß der Eier fest und die Stärke des Mehls verkleistert - dadurch entsteht der fertige Biskuit mit seiner lockeren Struktur.

Mit den richtigen Tipps und Tricks gelingt Ihnen der Biskuitteig garantiert:

Wissenswertes zu Biskuit:

  • Für Biskuitteig nur saubere, fettfreie Gefäße und Geräte verwenden.
  • Wichtig: Eier und Zucker zu einer dicklichen, fast weißen Schaummasse schlagen und Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Auf diese Weise schließen Schaum und Schnee so viel Luft ein, dass die Teigmasse im Backofen bis auf ein Dreifaches ihres Volumens aufgeht, ganz ohne Treibmittel wie etwa Backpulver oder Hefe.
  • Den fertigen Teig sofort backen, sonst fällt er wieder zusammen.
  • Achten Sie beim Backen von Biskuit darauf, dass der Backofen rechtzeitig vorgeheizt ist, da die Masse sonst zu lange backen müsste und trocken würde.
  • Biskuit ist gar, wenn sich die Oberfläche fest anfühlt und der Fingerdruck keine dauerhafte Vertiefung hinterlässt.
  • Den Biskuitboden unbedingt auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, damit er von allen Seiten Luft bekommt, rundum etwas trocknen kann und nicht zu klebrig wird.
  • Für eine Biskuitrolle sofort nach dem Backen etwas Kristallzucker über den Biskuit streuen und mit einem Handtuch abdecken. So trocknet er nicht aus und reißt beim Ausrollen nicht.

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Brandteig

Er wird oft als komplizierter Teig angesehen, dabei ist die Zubereitung von Brandteig so einfach – wenn die wichtigsten Grundregeln beachtet werden. Und kaum ein Teig ist vielseitiger als Brandteig.

Tipps für köstliche Vielfalt und bestes Gelingen:

  • Der Teig sollte nach dem Anrühren nicht mehr lange stehen bleiben, da das Gebäck beim Backen sonst nicht so gut aufgehen würde.
  • Profiteroles oder Windbeutel immer mit genügend Abstand voneinander auf das Backblech spritzen, denn das Gebäck aus Brandteig verdreifacht sein Volumen beim Backen. Dadurch entsteht ein Hohlraum der später gut gefüllt werden kann.
  • Zum Füllen den Kranz oder die Windbeutel halbieren und nach Geschmack herzhaft (z.B. mit Frischkäse, Kräutern, klein geschnittenem Gemüse o.ä.) oder süß (z.B. mit Sahne, Kirschen, Vanillecreme o.ä.) füllen.
  • Die Profiteroles füllen Sie, indem Sie seitlich oder am Boden mit einer Spritztüte ein Loch hinein stoßen. Profiteroles schmecken besonders köstlich, wenn sie mit Schokoladen- oder Vanillecreme oder mit Sahne gefüllt werden.
  • Aus Brandteig können auch ganz einfach Krapfen hergestellt werden. Den Teig mit 2 Teelöffeln zu kleinen Krapfen formen und im heißen Fett schwimmend ausbacken. Besonders köstlich schmecken die Krapfen, wenn sie in den Teig Apfelstückchen oder Rosinen einarbeiten und ihn dann frittieren. Das fertige Gebäck mit einer Schaumkelle herausnehmen und sofort auf Küchenpapier abtropfen lassen. Am besten noch warm servieren.

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Strudelteig

Ob als klassischer Apfelstrudel mit Rosinen und Mandeln oder herzhaft gefüllt: Selbstgebackener Strudel schmeckt als Hauptgericht, Dessert oder zum Kaffee. Wir zeigen Ihnen hier, wie ein Strudelteig am besten gelingt.

Darauf kommt es an, damit Strudel sicher gelingt:

  • Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
  • Den Teig mindestens 5 Minuten mit dem Handmixer kneten oder ca. 10 Minuten mit den Händen gründlich durchwalken und immer wieder mit Schwung auf die Arbeitsplatte werfen, so wird er schön geschmeidig.
  • Je dünner der Teig ausgezogen wird, desto knuspriger wird er. Verwenden Sie beim Ausrollen ein gemustertes Küchentuch. Sobald das Dekor durch den Teig scheint, ist er dünn genug. Den ausgerollten Teig sofort füllen, damit er nicht austrocknet.
  • Damit der Strudel schön knusprig bleibt und nicht durchfeuchtet, vor dem Füllen Semmelbrösel auf den Teig geben. Die Füllung nur im unteren Drittel der Längsseite verteilen, an den Seiten einen 3 cm breiten Rand lassen.
  • Bevor Sie den Strudel in den Ofen schieben, sollten Sie ihn bepinseln, damit der nicht austrocknet. Ein verquirltes Ei oder Butter machen den Strudel schön knusprig braun.

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Spätzleteig

Spätzle, die Spezialität aus Schwaben, lässt sich in unzähligen Variationen genießen. Ob klassisch als Käsespätzle, als Auflauf oder als Beilage zu Gulasch – selbst gemacht schmecken sie einfach am besten. Wir zeigen Ihnen hier, wie Spätzleteig am besten gelingt.

TIPPS für Genießer:

  • Das Werkzeug ist entscheidend: Finden Sie selbst heraus, was Ihnen am besten liegt. Für Ungeübte eignet sich die Spätzlepresse oder Reibe am besten. Aber mit ein wenig Übung gelingt Ihnen auch das Schaben vom Holzbrett .
  • Spätzle schmecken besonders gut, wenn man sie als Auflauf mit gerösteten Zwiebeln und Speck serviert.
  • Sie können die Spätzle auch verfeinern, indem Sie gehackte Kräuter oder Gewürze wie z.B. Paprikapulver in den Teig mischen.
  • Bunte Spätzle verleihen Ihren Gerichten das gewisse Etwas: Grün gesprenkelt werden Sie durch das Hinzufügen von Pesto oder gehackten Kräutern wie Bärlauch oder Petersilie. Mit Tomatenmark oder Rote-Beete-Saft werden sie rot.
  • Geschmacklich lassen sich Spätzle ganz nach Belieben verfeinern: Sie können beispielsweise Parmesan, Spinat oder verschiedene Gewürze wie Paprika oder Chili unter den Teig mischen.

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Nudelteig

Ob Cannelloni, Farfalle, Fettuccine, Fusilli, Lasagne, Makkaroni, Ravioli, Tagliatelle oder die in vielen Küchen gekochte Spaghetti mit Bolognese und Parmesan - es gibt unzählige Pasta-Sorten und vielfältige Rezepte. Denn es gibt fast nichts, was nichts zu Nudeln passt. Nudeln haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack, sondern die Fähigkeit, sich mit anderen Zutaten zu verbinden und deren Geschmack zur vollen Entfaltung zu bringen.

Obwohl es fertige Pasta in Hülle und Fülle zu kaufen gibt, erfreut sich die Herstellung von selbst gemachter Pasta bei immer mehr Köchinnen und Köchen großer Beliebtheit. Zu Recht, denn frische Pasta ist einfach unwiderstehlich. Auch wenn die Zubereitung etwas aufwendiger ist, so belohnt der Genuss am Ende jegliche Mühe.

Darauf sollten Sie achten:

  • Eine glatte Arbeitsfläche für die Teigzubereitung und die Pastaherstellung. Sie sollte immer warm sein, denn Nudeln lieben Wärme. Wichtig ist es, den Teig in kleinen Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche von der Mitte zum Rand hin so dünn wie möglich auszurollen. Der Teig muss gleichmäßig ausgerollt werden, da die Nudeln sonst nicht gleichmäßig gar werden.
  • Formen-Vielfalt: Mit einem Teigrädchen lassen sich Ravioli und Lasagne schneiden. Plätzchenformen mit geraden oder geriffelten Rändern eignen sich ideal zum Ausstechen von Tortelloni. Mit einem Holzstift und -dübel lassen sich Röhrennudeln formen. Ein Holzspieß oder -löffel ist ideal zum Formen von Spiralennudeln.
  • Eine Nudelmaschine kann bei der Pastaherstellung viel Arbeit abnehmen. Ihr Kauf ist jedem zu empfehlen, der häufig selbst Pasta herstellt. Im Handel sind viele unterschiedlichen Typen erhältlich: Handgeräte und Elektromaschinen. Vor einem Kauf sollten Sie sich daher ausgiebig informieren.
  • Nudeln richtig kochen: Pro 100 g Nudeln 1 Liter Wasser - lieber zu viel als zu wenig! - in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen. Sobald das Wasser sprudelt, 2 TL Salz in den Topf geben und sofort die Nudeln hinein schütten. Direkt kräftig umrühren und die Hitze etwas runterschalten. Dann im offenen Topf kochen lassen. Ab und zu gut durchrühren, damit die Nudeln nicht aneinander oder am Topfboden kleben. Öl besser nicht ins Kochwasser geben, denn dadurch könnten die Nudeln später die Soße nicht mehr richtig annehmen.
  • Frische Nudeln haben eine viel kürzere Garzeit als gekaufte. Daher in regelmäßigen Abständen eine Nudel aus dem Topf fischen und probieren, um den richtigen Garzeitpunkt nicht zu versäumen. Richtig sind die Nudeln, wenn sie al dente sind, also noch Biss haben. Dann sofort in ein Sieb abschütten. Die fertigen Nudeln am besten sofort mit der Soße vermischen, damit diese gut haftet!
  • Geschmacks- und Farbvielfalt: Gefärbte und aromatisierte Nudeln bringen noch mehr Abwechslung in die Pasta-Küche. Die Natur hält allerlei Rohstoffe für das Einfärben und Aromatisieren bereit. Diese Rohstoffe werden bei der Teigherstellung untergearbeitet. Grün werden die Nudeln mit gegartem, fein gehacktem Spinat. Mit 2–3 EL Tomatenmark zaubern Sie aromatische rote Tomaten-Pasta. Für Rote Beete Pasta 25 g frisch gegarte, pürierte und durch ein Sieb gestrichene Rote Bete verarbeiten. Schwarze Pasta gelingt, indem man 1 TL Tintenfischtinte in den Teig knetet – die Pasta wird nicht nur schwarz, sondern schmeckt auch intensiv nach Tintenfisch. Für Zitrus-Pasta 2 EL frisch abgeriebene Zitronen-, Orangen- oder Limettenschale unter den Teig kneten.

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Eierkuchenteig

Sie möchten schnell und mit wenig Aufwand eine leckere Mahlzeit zaubern? Wie wäre es mit Pfannkuchen? Sie sind im Handumdrehen zubereitet und lassen sich vielfältig belegen. Wir zeigen Ihnen hier, wie Pfannkuchenteig am besten gelingt.

Pfannkuchen-Variationen:

  • Dick oder dünn? Wenn Sie Ihre Pfannkuchen lieber dünn und knusprig mögen, dann sollten Sie etwas Flüssigkeit zufügen, damit sich der Teig besser in der Pfanne verteilen lässt.
  • Servieren Sie die Pfannkuchen nach Belieben mit Marmelade, Äpfeln oder einer Zimt-Zucker-Mischung.
  • Wenn Sie Pfannkuchen lieber herzhaft mögen, reichen Sie einfach geraspelten Käse oder Salat dazu.
  • Besonders schmackhaft werden Pfannkuchen, wenn Sie dünne Apfelscheiben oder Wurstscheiben mit in den Teig einbacken.
  • Aus Pfannkuchen kann man auch wunderbar einen Wrap zubereiten. Einfach Salat oder Gemüse zerkleinern, nach Wunsch Fleisch- oder Fischstückchen zufügen und alles zusammen in den Pfannkuchen einrollen. Wraps schmecken noch besser, wenn sie z.B. mit einer Joghurtsoße serviert werden.

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Waffelteig

Sie haben überraschend Besuch bekommen und keinen Kuchen parat? Dann sind Waffeln genau das Richtige. Die knusprigen Gebäcke schmecken sowohl warm und kalt hervorragend und lassen sich vielfältig variieren.

Noch mehr Waffel-Genuss:

  • Der Klassiker sind warme Waffeln mit heißen Sauerkirschen und Sahne. Die Kombination der süßen Waffeln mit den fruchtig-sauren Kirschen und der leicht geschmolzenen Sahne ist einfach unwiderstehlich.
  • Auch der Waffelteig lässt sich beliebig verfeinern: reiben Sie zwei geschälte, entkernte Äpfel fein und heben Sie diese unter den Teig. Auch Rosinen, Sonnenblumenkerne oder gehackte Nüsse und Mandeln können in den Teig eingearbeitet werden.
  • Für zarte Vanillewaffeln den Grundteig anstelle der Milch mit Vanillesoße (Fertigprodukt) anrühren. Auch Wunsch mit Bourbon-Vanille verfeinern.
  • Eine fruchtige Sommer-Erfrischung sind Mandarinen-Waffeln: Einfach 200 g Mandarinen aus der Dose pürieren und unter den Teig heben. Serviert mit einer Creme aus Mascarpone und Mandarinenstückchen ein unvergleichlicher Genuss.
  • Für den herben Geschmack sind Cappuccino-Waffeln ideal: einfach 2-3 Teelöffel Instant-Cappuccino-Pulver unter den Teig rühren.
  • Wenn Sie die Waffeln auf Vorrat backen wollen, dann lassen sie ohne Abdeckung abkühlen, sonst werden sie weich.

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Bagelteig

Die Alternative zum Brötchen: egal ob pur oder köstlich belegt, Bagels schmecken immer und sind schnell zubereitet. Wir zeigen Ihnen hier, wie Bagelsteig am besten gelingt.

Zaubern Sie sich Ihren individuellen Bagel:

  • Herzhaft wird er, wenn Sie frische oder getrocknete Kräuter, geröstete Zwiebeln oder getrocknete Tomaten vor dem zweiten Gehen unter den Teig mischen.
  • Sie mögen lieber die süße Variante, dann mischen Sie Rosinen oder andere Trockenfrüchte in den Teig.
  • Beim Belag sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt: ob mit Tomate und Mozzarella oder mit Lachs und Ei oder mit Quark und Marmelade, Bagels schmecken in allen Variationen.

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Quark-Ölteig

Pizza gehört zu den beliebtesten Gerichten überhaupt. Kein Wunder, denn Pizza lässt sich so vielfältig zubereiten. Quark-Ölteig als Basis für die Pizza ist schnell und einfach gemacht. Aber dieser leckere Teig ist nicht nur für Pizza ideal, auch für andere herzhafte Kuchen oder süße Gebäcke eignet sich dieser vielseitige Grundteig.

Unendlich vielfältig:

  • Quark-Ölteig wird besonders locker, wenn der Wasseranteil im Teig so gering wie möglich ist. Deshalb den Quark vor der Verwendung immer abtropfen lassen.
  • Zaubern Sie Ihre Lieblings-Pizza: als Belag eignen sich Tomaten, Champignons, Schinken, Oliven, Mais, Salami, Käse u.v.m. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Auch als süße Variante ist der Quark-Öl-Teig sehr vielseitig: er eignet sich wunderbar als Basis für Obstboden mit Pfirsichen, Pflaumen, Kirschen usw.
  • Quark-Öl-Teiggebäcke schmecken frisch am besten. Sie können aber auch eingefroren werden, dann bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
  • Quark-Ölteig ist eine tolle Alternative zu Hefeteigen. Wenn Sie also keine Zeit haben, Hefeteig zuzubereiten, dann machen Sie einfach einen Quark-Ölteig.

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Weizentortillas

Das leckere Fladenbrot aus Mexiko erfreut sich – wie die mexikanische Küche allgemein - hierzulande immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, es ist schnell und einfach zubereitet und unglaublich vielseitig. Der Belag lässt sich je nach Belieben variieren.

Überraschende Abwechslung für Ihre Gäste:

  • Sie können Weizentortilla bereits gefüllt servieren oder alle Zutaten einzeln in Schüssel servieren, so dass sich jeder Gast seine persönliche Tortilla zubereiten kann.
  • Als Füllung bzw. Beilage eignen sich gebratenes Hackfleisch, feine Streifen von Rind oder Huhn, Garnelen, klein geschnittener Eisbergsalat, Paprikastückchen, Zwiebeln, Bohnen, Tomaten, Chili u.v.m.
  • Soßen dürfen nicht fehlen. Besonders lecker dazu sind saure Sahne, Guacamole (Avocadocreme) und feurige Salsa – am besten in Kombination.
  • Das I-Tüpfelchen bildet geriebener Käse.
  • Doch nicht nur gerollt und gefüllt, sind Weizentortillas toll. Sie schmecken auch wunderbar als Beilage zu mexikanischen Eintöpfen wie beispielsweise Chili con Carne.

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Außerdem haben wir weitere nützliche Video-Tutorials für folgende Grundrezepte: