Stutenkerle

Für dieses Rezept empfehlen wir:

Alle Backinfos auf einen Blick

Arbeitszeit / Vorbereitungszeit: ca. 90 min • Backzeit: ca. 15 min
Herdeinstellung vorgeheizt: E-Herd: 190°C / Umluftherd: 170°C / Gas-Herd: 3-4

Zutaten

Teig:
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 EL Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiß
  • 100 g zerlassene, abgekühlte Butter
  • 125 ml lauwarme Milch
Verzierung / Dekoration:
  • 20 g Rosinen oder Korinthen
  • 1 Eigelb
  • 1-2 EL Milch
  • 8-10 Tonpfeifen

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben und sorgfältig mit Hefe vermischen. Die restlichen Teigzutaten zufügen und mit dem Handrührgerät zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig warm stellen und so lange gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat (30-45 Minuten). Nochmals gut durchkneten und 1 cm dick ausrollen. Aus Pappe eine Stutenkerl- Schablone ausschneiden (etwa 18 cm hoch und gut 8 cm breit), auf den Teig legen.

Stutenkerle ausschneiden und auf ein gefettetes Backblech legen. Als Augen und Mantelknöpfe Rosinen eindrücken. Eigelb und Milch verschlagen und die Figuren damit bestreichen. Tonpfeifen platzieren und festdrücken.

Abgedeckt nochmals 20 Minuten gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Ofen goldbraun backen.

Unser Tipp:

In den frühen Tagen der Kirche war es üblich, an Sonn- und Feiertagen denen, gesegnetes Brot zu reichen. Im Laufe der Zeit erhielt das Gebäck eine auf den Festinhalt bezogene Form, daher nannte man es Gebildebrot. Der Stutenkerl oder auch Weckmann, wie er in einigen Regionen genannt wird, ist wohl das bekannteste Gebildebrot. Er war ursprünglich nur am Nikolaustag, später auch an St. Martin und in der gesamten Adventszeit üblich. Diese aus Weizenmehlteig geformte Figur stellte ursprünglich einen Bischof dar. Die heute meist angebrachte Tonpfeife war früher ein Bischofsstab.